Sachsen-Anhalt setzt auf Glasfaser und nachhaltige Betreibermodelle bei den ehrgeizigen Breitbandzielen bis 2018. Die Altmark befindet sich dabei auf dem guten Weg zur FTTH-Region (FTTH d.h. Glasfaser wird bis ins Haus verlegt).

Sie gehört mit diesem Ansatz europa- und deutschlandweit zu einer der innovativsten Regionen. Der Zweckverband Breitband Altmark als kommunaler Netzeigentümer des kommunalen Glasfasernetzes in der Altmark und der Netzbetreiber DNS:NET als Pächter und Technologiedienstleister werden in 2016 die Startregion um Arneburg gezielt ausbauen, weitere Regionen folgen und werden entsprechend zeitnah kommuniziert.

Besonders ist bei dem Projekt nicht nur die gegenüber Vectoring (DSL über Kupferkabel) zeitgemäßere Glasfasertechnologie, die den vornehmlich ländlichen Gebieten eine hohe Standortattraktivität und Wertsicherung beziehungsweise -steigerung bei den Immobilien verschafft, sie ist auch effizienter und schneller. Der Zweckverband Breitband Altmark und die DNS:NET sind im Rahmen des Glasfaserausbaus bestrebt, möglichst viele Breitband-Infrastrukturen, die in der Vergangenheit von anderen Infrastrukturanbietern verlegt wurden, mit zu nutzen. Dieses Vorgehen spart enorm Kosten und verkürzt vor allem den Ausbauzeitraum. Somit kann ein großer Teil der avisierten Tiefbaukosten eingespart werden, der komplette Ausbau kann nun auch viel schneller umgesetzt werden und er folgt den regionalen Besonderheiten.

Ende 2016 sollen die meisten Orte der Verbandsgemeinden Arneburg-Goldbeck und Elbe-Havel-Land fertiggestellt sein. Somit können ab dem 3. Quartal die ersten Haushalte vom schnellen Glasfaseranschluss profitieren. Weiterhin sollen in den Einheitsgemeinden Tangerhütte, Tangermünde und Arendsee die nächsten Vorhaben realisiert werden. Grundsätzlich soll im Rahmen dieses Betreibermodells (Netzeigentümer = Kommune, Pächter = privatwirtschaftliche Unternehmen) sichergestellt werden, dass eine flächendeckende Erschließung in der Altmark mit gigabitfähigen Glasfaserhausanschlüssen (FTTH) erfolgt.

 

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