Wo liegen die Grenzen globalen Wachstums? Welche Verantwortung tragen globale Unternehmen? Was spricht für Freihandelsabkommen, was dagegen?

Um solche und ähnliche Fragen geht es im nächsten „Denkraum für Soziale Markt­wirtschaft“, der sich mit Globalisierung beschäftigt. Er findet zugleich on- und offline statt: Im gleichnamigen Internetportal, das 3m5. entwickelt hat, und bei einer Veranstaltung am 2. Juni in Leipzig. Initiatoren des Projekts sind das Frankfurter Allgemeine Forum und IFOK (Institut für Organisationskommunikation).

„Wir freuen uns über dieses spannende Projekt, das die Diskussionskultur im Internet auf ein sehr hohes Niveau hebt und gekonnt mit den Debatten vor Ort verbindet“, sagte Stefan Jahn, Geschäftsführer von 3m5. Das Portal unterstützt die Vermittlung von Wissen ebenso wie den Meinungsaustausch zwischen Experten und Vertretern der Zivilgesellschaft.

Schwerpunkte im „Denkraum für Soziale Marktwirtschaft“ sind neben „Globalisierung“ die Themen „Demografie und Wandel“ und „Digitale Transformation“. Alle Ergebnisse sollen bei einer Abschlussveranstaltung im September in Berlin zusammengefasst und als Handlungs­empfehlungen an Politik und Wirtschaft übergeben werden.

„Jede Einzelne und jeder Einzelne ist gefragt, für unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Verantwortung zu übernehmen“, sagte Ulrike Berendson, Geschäftsführerin des Frankfurter Allgemeine Forums. „Jede Veränderung beginnt in den Köpfen.“ Die Eröffnungsveranstaltung an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sei bereits ein großer Erfolg gewesen.

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