Berlin-München (ots) – Drei Teams sind für die hochrangige Auszeichnung nominiert. Wir stellen die Nominierungen im Video vor – hier Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin über die Vision einer nützlichen Robotik:

Dieses Team hat einen sensiblen und intuitiv bedienbaren Roboter konstruiert – als Basis für viele neue Anwendungen der Automatisierungstechnik. Das kostengünstige System ist digital vernetzbar und ermöglicht eine sichere Kooperation von Menschen und Maschinen – in der Industrie und im privaten Umfeld.

Neue technische Konzepte sorgen dafür, dass Roboter künftig für eine Vielzahl von Aufgaben einsetzbar sind und sich von jedermann leicht bedienen lassen. So ist der maschinelle Assistent modular aufgebaut und besteht aus ultraleichten Komponenten. Empfindliche Sensoren in allen Gelenken und natürlich wirkende Bewegungen machen den Roboter leicht einschätzbar. Zudem hat er eine menschenähnliche Nachgiebigkeit und Feinfühligkeit und reagiert blitzschnell bereits auf einen leichten Kontakt. Das verhindert Verletzungen von Menschen durch eine Kollision mit der Maschine, die daher nicht – wie heutige Industrieroboter – hinter einem Schutzzaun agieren müssen.

Die Bedienung des Systems ist kinderleicht und erfordert keinerlei Programmierkenntnisse: Tätigkeiten, die der Roboter ausführen soll, braucht man ihm lediglich vormachen. Daraus lernt die Maschine und kann das erworbene Wissen selbstständig auch für andere Herausforderungen nutzen. Ein neuartiges Programmierkonzept ermöglicht es, Aufgaben und Bewegungsabläufe in kleine Programm-Module zu zerlegen, sogenannte Roboter-Apps. Sie machen die Nutzung von Robotern so einfach wie den Umgang mit einem Smartphone – und eröffnen viele neue Anwendungsperspektiven, nicht zuletzt für kleine und mittelständische Unternehmen.

Roboter-Produkte mit der neuen, in Deutschland erforschten und entwickelten Technologie werden in Durach im Allgäu hergestellt und an Anwender aus Forschung und Industrie ausgeliefert. Das Potenzial ist riesig: Rund 25 Millionen lernfähige und kooperative maschinelle Assistenten könnten künftig weltweit im Einsatz sein – als Helfer in der Fertigung, im Haushalt oder als Servicerobotern zur Unterstützung von Pflegekräften für alte, behinderte oder kranke Menschen. Ein weiteres Nutzungsfeld bietet sich als Plattform für die Ausbildung junger Menschen in der Robotertechnologie, was an niedersächsischen allgemein- und berufsbildenden Schulen bereits umgesetzt wird.

Die Entscheidung der Jury fällt am 29. November. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet das Siegerteam am Abend mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis aus. Die Verleihung ist per Livestream am 29.November 2017, ab 18.00 Uhr, die Ausstrahlung der festlichen Veranstaltung im ZDF ab 22.15 Uhr zu verfolgen.

Weitere Informationen zu den Nominierten, Bild-,Podcast-und Videomaterial zum Download unter www.deutscher-zukunftspreis.de oder www.facebook.com/deutscher.zukunftspreis

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