Weitere Informationen

Hamburg (ots) -

Die stille Gefahr des Sammelns von Profildaten im Internet
Wie Persönlichkeitsprofile gar nicht erst entstehen 

Wie würden Sie reagieren, wenn die Dame an der Supermarktkasse über Ihre Probleme beim Wasserlassen bescheid weiß? Oder der Metzger von nebenan über Ihre finanziellen Engpässe? Wahrscheinlich empört. In Zeiten des Internets ist es inzwischen jedoch ganz normal, dass Unternehmen und andere Organisationen bestens über private Dinge informiert sind. Denn bei jedem Ausflug ins Web hinterlassen Nutzer unbemerkt Spuren, die sich zu detaillierten Persönlichkeitsprofilen verdichten lassen. Diese Nutzerprofile können Informationen über Gesundheitszustand, politische Gesinnung oder sogar sexuellen Vorlieben enthalten. “Meine Daten sind sicher!” – Ein weit verbreiteter Irrtum. Genau wie andere Mythen, die sich in den Köpfen vieler Internet-Nutzer verankert haben. eBlocker erläutert die zehn wichtigsten Mythen.

Mythos 1: Die Daten sind in guten Händen
Die Erfahrung lehrt uns, dass gesammelte Daten fast immer früher oder
später missbraucht werden. Selbst in den Händen von großen "seriösen"
Unternehmen sind sie alles andere als sicher. Egal ob Postbank,
Telekom, Sony oder sogar der deutsche Bundestag: Missbrauchsfälle von
Verbraucherdaten gibt es immer wieder. Ursächlich ist meist der
schlechte Schutz. So geraten Namen, Adressen, Geburtsdaten,
Anmeldedaten und sogar Kontonummern millionenfach auf den lukrativen
Schwarzmarkt für persönliche Daten. Hinzu kommt: Jedes US-Unternehmen
muss die Dateien seiner Kunden herausrücken, wenn Geheimdienste wie
die NSA anklopfen. 
Mythos 2: Es werden sowieso nur "anonyme" Metadaten gesammelt
Datensammler sind besonders gierig auf sogenannte Meta- oder
Verkehrsdaten. Dabei handelt es sich nicht um konkrete Inhalte,
sondern vielmehr um Informationen, die Rückschlüsse auf ein
bestimmtes Verhalten zulassen. Beispielsweise wann eine Person eine
bestimmte Internetseite besucht hat. Mithilfe von Analysen lassen
sich dann erstaunlich detaillierte Informationen erlangen. Eine
Studie der Universität Stanford zeigte: Allein durch die Auswertung
von Metadaten waren die Forscher über bestimmte Krankheiten und den
Drogenkonsum freiwilliger Probanden im Bilde. Dazu kommt: Ein genaues
Persönlichkeitsprofil lässt sich mit ausgeklügelten Algorithmen
anhand von Metadaten jedes Internet-Nutzers bilden und eindeutig
einer Person zuordnen. 
Mythos 3: Tracking ist böse
Nicht immer. Techniken, die das Verhalten von Surfern auswerten,
dienen oft zur Verbesserung von Internetseiten. So kann etwa ein
Shop-Betreiber Probleme erkennen und so seine Website optimieren.
Jedoch ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass der Nutzer
vermeintlich kostenlose Webseiten-Betreiber mit seinen Daten bezahlt.
Einer dieser schwarzen Schafe unter den Trackern ist Google
Analytics, wo es allein ums Abgreifen persönlicher Daten geht.
Tracker wie Google Analytics verfolgen Surfer über sämtliche Websites
und Geräte  hinweg und erstellen so detaillierte
Persönlichkeitsprofile. Beispiel: Wenn sich ein Nutzer etwa morgens
über "Migräne" informiert, nachmittags nach örtlichen Ärzten sucht
und abends "Spezialklinken für Hirntumore" recherchiert, weiß das
Unternehmen genau Bescheid. Dieses Wissen verkauft es gewinnbringend
an Werbekunden und andere Dritte. 
Mythos 4: Persönlichkeitsprofile entstehen nur am Windows-PC
Der PC steht in der IT-Welt für das Sicherheitsrisiko schlechthin:
Viren, Ransomware und Banking-Trojaner? Immer trifft es gefühlt
Windows-Computer. Für Datensammler spielt es aber keine Rolle, mit
welchem Gerät Nutzer ins Web geheb. Egal ob PC, Mac, Smart-TV,
Spielekonsole, Tablet oder Handy, alle gesammelten Daten werden
Geräte-übergreifend miteinander verknüpft und zu detaillierten
Persönlichkeitsprofilen verdichtet. 
Mythos 5: Apps sind harmloser als Internetseiten
Das Gegenteil ist der Fall - Apps sind noch viel schlimmer. Denn im
Vergleich zum Browser können sie proprietäre Protokolle zum
Datenaustausch nutzen, um Schutzfunktionen wie Firewalls
auszutricksen. So genießen sie oft zusätzlich Zugriff auf
Positionsdaten, Kamera, Kalender und Kontakte. Das geschieht oft ohne
Einwilligung des Nutzers. Obendrein lassen sich Daten über
Kennziffern eindeutig einer bestimmten Person zuordnen. Zwielichtige
App-Entwickler freut's; Sie sammeln fleißig vertrauliche Daten,
übermitteln die ungefragt an Dritte und machen kräftig Kasse. 
Mythos 6: Gütesiegel schützen vor Datensammlern
Gütesiegel wie "Trusted Shops" oder "TÜV-Süd" suggerieren: Hier sind
Kunden sicher. Das gilt aber nicht unbedingt für den Datenschutz. Wer
auf einer Shop-Seite etwa Name, Anschrift und Email-Adresse eintippt,
muss dem Betreiber vertrauen, dass dieser sich an die geltenden
Datenschutzbestimmungen hält. Tests haben gezeigt, dass sich nicht
alle daran halten. Hinzu kommt, dass Gütesiegel nichts darüber
aussagen, welche Anbieter Nutzerdaten gewinn¬bringend
weiterverkaufen. 
Mythos 7: Cookies sind gefährlich
Cookies haben einen schlechten Ruf, doch tatsächlich nutzen
professionelle Datensammler inzwischen ganz andere Werkzeuge. Der oft
gut gemeinte Rat, Cookies generell abzuschalten, ist nicht nur
ineffektiv in Puncto Datenschutz, sondern geht auch noch zu Lasten
des Komforts: Internet-Seiten speichern dadurch keine Anmeldedaten,
Warenkörbe oder Einstellungen mehr. 
Mythos 8: Ich habe nichts zu verbergen
Wer soll schon etwas mit meinen Daten anfangen? Die interessieren
doch keinen. Außerdem habe ich sowieso nichts zu verbergen. Zu sicher
sollte man sich nicht sein. Ist für Krankenkassen etwa nicht der
Gesundheitszustand von potentiellen Neukunden interessant? Oder für
die Bank die Spielsucht? Oder für den Scheidungsanwalt die Anmeldung
bei einem Seitensprungportal? Oder einem potenziellen Arbeitgeber die
Mitgliedschaft in der Gewerkschaft? 
Mythos 9: Daten sammeln dient der Sicherheit
Nicht nur Unternehmen, auch Geheimdienste setzen auf Profildaten. Das
verbessere die Sicherheit, etwa vor Terroranschlägen, so der
Irrglaube. Die Argumentation lautet oft: Wenn nichts passiert, dann
haben wir das der guten Überwachung zu verdanken. Nach einem Anschlag
werden dann die Forderungen nach noch mehr Überwachung lauter. Doch
wie verhältnismäßig ist diese Forderung, wenn man bedenkt, dass das
Risiko, an einer Pilzvergiftung oder im Straßenverkehr zu sterben,
weitaus höher liegt als bei einem Terroranschlag? 
Mythos 10: Ich kann nichts gegen die Datensammelwut tun
Das Internet generell zu verteufeln, ist keine Lösung. Die gute
Nachricht: Schützen ist ganz einfach. Möglich macht's der eBlocker.
An den Router angedockt, ist die kleine Box in wenigen Minuten
einsatzbereit und kontrolliert den gesamten Internet-Datenverkehr. So
kann sie bei allen angeforderten Seiten sämtliche
Datenerfassungsdienste, Tracker und Werbung effektiv herausfiltern.
Und das Beste: Der Schutz wirkt auf allen internettauglichen Geräten,
egal ob Computer, Smartphone, Tablet oder Spielekonsole. Infos gibt's
unter www.eblocker.com. 
Über die eBlocker GmbH
Nach zweijähriger Vorbereitung im Stealth Mode ging 2015 die eBlocker
GmbH mit Sitz in Hamburg an den Start. Das gleichnamige Produkt
eBlocker ist die nutzerfreundliche Lösung für die Kontrolle über die
eigenen Daten auf allen Endgeräten. Das multi-user-fähige Gerät
stellt die verloren gegangene Privatsphäre im Internet wieder her,
lässt den Nutzer vollkommen anonym surfen und blockiert Daten
sammelnde Online-Werbung. Dank einfachem Anschluss an das
Heimnetzwerk, automatischer Konfigurierung und Software-Updates ist
der eBlocker auch für technisch unerfahrene Nutzer unkompliziert
einsetzbar. So schützt er im Handumdrehen private Daten und
Surfprofile über alle Endgeräte hinweg: Computer, Tablet, Smart-TV
sowie jegliche im Heimnetzwerk angeschlossene Geräte sind effektiv
vor Datenspionage geschützt. www.eblocker.com 

Kontakt zum Autor dieser Meldung:

Griffel Co. Kommunikation GmbH
Ulrike Voß
Forsmannstraße 8b
22303 Hamburg, Germany
Email: de-press@eblocker.com
Telefon: +49 40 6094586 00

Original-Content von: eBlocker GmbH, übermittelt durch news aktuell

Anzeige

Aerzte ohne Grenzen!