Altenholz (ots) – “IT-Sicherheit ist mehr als technische Abwehrmaßnahmen. Auch der effiziente Informationsaustausch über Sicherheitsvorfälle und Schwachstellen ist ein wichtiger Baustein für eine sichere IT.” Das erklärte Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, in Hinblick auf den Safer Internet Day am 6. Februar. “Die Angreifer agieren immer professioneller und mit verteilten Rollen. Umso wichtiger ist ein effizientes Frühwarnsystem der Verteidiger, um Sicherheitsvorfälle schnell bewerten und Schwachstellen frühzeitig beseitigen zu können”, erklärte Bizer.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Verbund der Verwaltungs-CERT (Computer Emergency Response Team) in Deutschland. Der Bund und die Länder verfügen jeweils über eigene CERT, die in dem Verbund ständig Hinweise und Warnungen austauschen. Dataport hat für Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt ein gemeinsames CERT aufgebaut, das die Informationssicherheitsbeauftragten der Länder mit aktuellen Hinweisen versorgt. Im vergangenen Jahr liefen beim CERT Nord mehr als 4.000 Hinweise auf Schwachstellen von IT-Komponenten ein. Auf dieser breiteren Basis können die Sicherheitsbeauftragten der Länder eine Gefährdungslage deutlich schneller bewerten und entsprechende Präventionsmaßnahmen ergreifen. Die gute Vernetzung innerhalb der Verwaltungs-CERT sei eine wichtige Säule im Gesamtsystem und habe dabei geholfen, dass sich im vergangenen Jahr keine Schadsoftware in den von Dataport betreuten Computernetzen habe ausbreiten können, erklärte Bizer. So konnte zum Beispiel der im Herbst über Mails verbreitete Trojaner Emotet dank frühzeitiger Hinweise des CERT vollständig abgeblockt werden.

Die Zahl der Schadsoftware steigt seit Jahren rasant an. In den vergangenen Jahren fünf Jahren stieg die Zahl der bekannten Malware von rund 100 Millionen auf über 600 Millionen im Jahr 2017. Sieben von zehn Institutionen und Unternehmen sind 2016 oder 2017 Opfer von Cyberangriffen geworden.

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Britta Heinrich
Pressesprecherin
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